»Wie kostbarer Samt, der nach und nach sein kunstvoll gewebtes Muster erkennen lässt.«

 

Josten und Klein - Gault Millau

Sensorik

Ein kraftvoller Pinot Noir mit faszinierend würziger, ätherischer Nase. Man erkennt wilden Thymian, wie er zwischen den Schieferfelsen wächst, Kirsche und die klassische, elegant-aristokratische Pinot-Nase.

Im Geschmack präsentiert er sich saftig. Sein Wesen oszilliert subtil zwischen Opulenz und Feinheit.

 

Ein zarter, meditativer Wein, der in sich selbst zu ruhen scheint – ein Tropfen, den man mit Muse trinken sollte.

 

Herkunft

Parzelle im Mayschosser Mönchberg, einer vom VDP als Grosses Gewächs klassifizierte Lage. Die Bezeichnung „Mönchberg“ ist auf den ehemaligen klösterlichen Besitz der Augustinerabtei Klosterrath bei Aachen, die in Mayschoß begütert war, zurückzuführen. Der Mönchberg gehört mit seinen nach Süden ausgerichteten Steilterrassen zu den Spitzenlagen der oberen Ahr-Region.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herstellung

Mit der Lese für unseren Lagen-Spätburgunder (franz. Pinot Noir) starteten wir am 30. September 2011 in die Traubenlese.

 

Bereits zu diesem Zeitpunkt wiesen die Trauben ein Mostgewicht von 104° Oechsle auf.

Die Gärung erfolgte für vier Wochen auf der Maische. Nach der Kelterung wurde der junge Wein für 1 ½ Jahre im neuen Barrique aus französischer Eiche ausgebaut. Der Wein wurde im April 2013 unfiltriert gefüllt.

 

Anmutung

Wie ein Ausflug in das sizilianische Barock. Hier schätzt man aristokratische Opulenz ebenso wie den Sinn für die leisen Zwischentöne. Kräftige Aromen von saftigen Kirschen verweben sich subtil mit der Würze von wildem Thymian und Schiefer zu zartem Samt, der nach und nach sein kunstvolles Muster erkennen lässt.

Ein zarter, meditativer Wein, der in sich selbst zu ruhen scheint – ein Tropfen, den man mit Muse trinken sollte.

 

 

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