»Ein Spätburgunder, der durchaus sein Vorbild im Burgund sucht.«

 

Josten und Klein - Gault Millau

Sensorik

Ein jugendlicher Spätburgunder mit einer rubinroten Farbe. Enorme kühle Frucht, erinnert an Schwarzkirsche und rote Waldfrüchte. Die Gerbstoffe sind präsent und kernig. Gleichzeitig sind Sie aber auch elegant und engen den Wein nicht ein; sind vielmehr ein wohlgesetzter Kontrapunkt zu den starken Fruchtaromen.

 

Der Spätburgunder steht noch am Anfang seiner Entwicklung. Die präsente aber in keinster Weise unangenehme Säure wird ihm auch mit zunehmendem Alter eine angenehme Frische erhalten. Im Augenblick verleiht sie ihm seine elegante Art.

 

Herstellung

Gelesen am o5. und 06. Oktober 2011 mit 96° Oechsle. Mostentzug. Die Gärung Erfolgte in offenen Bütten, an die sich eine Maischestandzeit von weitern 14 Tagen anschloss um eine weitere Extraktion der Inhaltsstoffe zu erreichen. Die Maische wurde Ende Oktober abgekelter. Der Wein lagerte anschließend für neuen Monate im gebrauchten Barrique aus französischer Eiche. Die Füllung erfolgte Ende Juli 2012.

Anmutung

Dieser jugendliche Spätburgunder von der Ahr lockt anmutig vor den Kamin. Es knistert. In der Nase der Duft von reifen Schwarzkirschen und Pflaumen. Noch während die Wärme des rubinroten Feuers Sie wohlig umarmt, beginnt im Mund ein faszinierendes Spiel zwischen einer samtigen Wärme und einer zarten, fast tänzerisch anmutenden Säure, die auf subtile Art eine angenehme Kühle vermittelt. Wohltuend spannend.

 

Genuss

Dieser Spätburgunder ist der ideale Begleiter zu einem perfekt gebratenem Stück Fleisch. Unbedingt zum jetzigen Zeitpunkt bis zu einem Tag dekantieren.

 

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